Sep 052011
 

Lietsch und Sissach treffen je vier Mal

Wie der tunesische Nationalspieler auf dem Paninibild von 1978 heisst, fühlte sich der Schreiberling nach Spielschluss. Individuelle Fehler in allen taktischen Reihen ermöglichen den Gästen einen Punktgewinn. Die teilweise sehr junge Sissacher Mannschaft ging drei Mal in Führung und konnte in der Nachspielzeit ihren einzigen Rückstand ausgleichen. Das war vom Spielverlauf her betrachtet in Ordnung, etwas glücklich aber, wenn man das Chancenverhältnis anschaut. Was die Lietscher Offensive falsch machte, überbot die Defensive teilweise noch. Insbesondere beim dritten Gegentor herrschte heiteres Raten um die Entstehung.

Der Schreiberling verschenkte an der eigenen Grundlinie einen sicheren Ball und liess den entscheidenden Querpass zur dritten Sissacher Führung zu. In der 97. Minute führte ein kraftlos getretener Freistoss ohne vorangegangenes Foulspiel per Abpraller zum vier zu vier. Das hört sich unglücklich an. War es auch. Denn das Spiel des Teams von Allenatore Pezzali glich über weite Strecken jenem sicheren Kurzpassspiel, dem sich die Equipe verschrieben hat. In der Phase der einzigen Führung beherrschte Lietsch das Spiel regelrecht, Sissachs Coach blieb als einziges Mittel eine rhythmusstörende Wechselorgie. Dennoch: Bobo Gygax glich mit links nach schönem Bato-Steilpass aus und Joni Gass drosch die Kugel nach einer langen Direktpassstafette in die Sissacher Maschen.

Nun, der vermeintliche Siegtreffer war keiner. Ein Match das vor allem durch die Torfolge spannend wurde, schreit nach einer weiteren Auflage – im Frühling auf dem Tannenbrunn.

Lietsch City F.C. – SV Sissach 4:4  (2:2)

Aschdf Arena, 39 Zuschauer.

Tore: 18. Sissach 0:1; 23. Remo Gürtler 1:1; 39. Sissach 1:2; 44. Jan Müller 2:2; 52. Sissach 2:3; 72. Boris Gygax 3:3; 94. Joni Gass 4:3; 97. Sissach 4:4.

Lietsch City: Stefan Känel; Lukas Klaus, Thilo Mangold, Michi Vock, Flo Walder; Jan Müller (Bato Semrd), David Bürgin, Prinz Hermann, Boris Gygax; Remo Gürtler, Alen Zulji (Joni Gass).

Bemerkungen: Gelb gegen Vögge (Unsportlichkeit). Diverse Absenzen bei Lietsch. Joni Gass und Boris Gygax beenden die Partie trotz Finger- (Gass) respektive Kopfverletzung (Gygax); Alen Zulji scheidet mit Knieverletzung aus (40.).

 Veröffentlicht von am 05/09/2011

  4 Antworten zu “Acht Tore auf der Achterbahn”

  1. Gabriel Batistuta meint dazu am

    alles schön und gut, aber nichts geht über locofoco… http://www.youtube.com/watch?v=l7WiGWQ6IQs bald gehts auch für mich wieder los…

  2. towel meint dazu am

    keine karten ist nicht ganz richtig. meine wenigkeit holte eine ab… =)

  3. schreiberling meint dazu am

    stimmt. du zerstörst die lietsch-stats ja schon seit einiger zeit systematisch. matschbericht ist geändert.

  4. towel powell meint dazu am

    der bruder des olypiasiegers asafa powell, towel powell, läuft die 100m auch beinahe in unter 10s. dies ist beachtlich, denn er ist 40cm grösser, und spielt in der 4. liga fussball.

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