Sep 262010
 

Obwohl spielerisch überlegen, machte Lietsch die Sache bis am Schluss spannend

Der Rhein floss gemächlich in die Kraftwerkschrauben, von der Birsfelder Chilbi verhallte leise der Technobeat, und Lietsch dominierte das Spiel. Chancenverhältnis (geschätzt): 2:14. Die eine Chance für den FC Birsfelden war ein Weitschuss, welchen Torhüter Kolli parierte. Die andere ein Freistoss, welcher ins Tor kullerte. Dies war denn auch der Ausgleich. Zum Glück gelang dann doch noch der Siegestreffer, Max Wyttenbach nämlich köpfelte eine Weberflanke gekonnt ins gegnerische Netz.

Lietsch ging zu Beginn des Spiels in Führung, ein Abstauber durch Robin sei es gewesen. Doch sicher bin ich nicht, gesehen hab ichs nicht. Aber Eins zu Null stand es, Eins zu Null für die Richtigen.

Der übergewichtige Spielanteil des LCFC sowie dessen Zweikampfstärke liess auf weitere Tore tippen. Doch die Buchmacher hätten Freude gehabt: das Netz der Birsfeldner zappelte höchstens wegen dem frischen Herbstwind. Mehrere Male befanden sich die Weisshellblauen in aussichtsreicher Position. Und vielmals auch in Abseitsposition.

Dann rief Thilo aus. Er ärgerte sich (zurecht) darüber, dass Schauspielerei offenbar einen wichtigen Teil dieser Sportart bildet. Leider ärgerte er sich in Richtung Schiri. Und der gab Gelb und Freistoss. Und der Freistoss landete in unserem Tor.

Danach lief das Spiel wiederum wie gewohnt, Lietsch am Drücker, aber nicht am abdrücken. Und dann doch noch der Siegtreffer. Tiptop.

Give it up for the band: Kolli am Schlagzeug; Thilo Mangold, Joël Fonsegrive und Vögge am Bass; Dave “Jazzhands” Bürgin und Jan Ott am Sax, Tobi Saladin und Ron Strebel an den Flügeln, unterstützt durch Jan Müller im zweiten Durchgang; an den Trompeten: Alen Zulji und Robin Weber, sodann mit Remo Gürtler. Dirigent: Allenatore.

Bemerkungen: Merke: als Linienrichter trinke nie ein Bier, sonst diskutieren die Birsfeldner viel mit dir; Alen mit schmerzendem Knie raus in der ersten Hälfte, bevor er endgültig die Segel streichen musste humpelte er sich in einen Zweikampf, gewann diesen gegen 2 und schlug eine Flanke; ca. 25 Zuschauer.

 Veröffentlicht von am 26/09/2010

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