Sep 022009
 

Das FCA-Grümpi 2009 war ein guter Jahrgang!

Ein Rückblick ist zwar beinahe unmöglich – ich habe derart viel gesoffen, dass ich kaum mehr weiss was dort geschehen ist. Aber ich versuche es halt einfach mit Selbsthypnose, lasse den Pimsel vor mir hin und her baumeln um damit Zugang zu den wertvollen Erinnerungen in den seichten Tiefen meines Gedächtnisses zu gewinnen.

Ah ja, da war das Fussballturnier am Morgen und am Nachmittag! Also eigentlich gestaltete sich dieses in etwa so: 6.00 aus den Federn, denn um sieben ist der erste Match. 7.15 ist der erste Match vorbei, nun kommt die kleine Pause…bis um 11 Uhr! Gut, immerhin hat Sidonia die Jasskarten mitgebracht.

Dann der zweite Match um elf, der Puls geht hoch, das Adrenalin schiesst ein, die Muskeln krampfen! Dann die grosse Pause!! Bis 15 Uhr!!! Wieder wird der Körper irgendwo auf der Tribüne der Aschdf Arena zwischengelagert. Und dann gegen den Abend hin geht es richtig los: der 3-Stunden-Pausen-Takt wird gnadenlos verschärft, nun folgen Spiele im brutalen Halbstundenrhythmus. Die “Molergsöllschaft zum feuchten Pimsel” scheitert dann tragischerweise im Penaltyschiessen am überragenden Torhüter Jan Judas Müller vom späteren Turniersieger “FC Gopfridli nones Bier” (dieser besiegt im Final die andere LCFC-Mannschaft “Stop, es git e Spielplanänderig”) und die Senioren des FC Arisdorf rangierten unter ferner liefen. Nicht unter ferner rannten. Auf jeden Fall nichts für schwache Nerven.

Immerhin hatten sich etliche Teams Mühe gegeben, sich zu verkleiden: so etwa scheute eine Mann-/Frauschaft keinen Aufwand, den ganzen Sportplatz in orange Farbe zu tauchen, inklusive orangen Wegweisern, Plakaten, ja gar einen orangen Unterstand hatten die dabei. Andere kamen als Muske(l)tiere. Einige als Leoparden. Piraten. Als Nationalmannschaft von Libyen mitsamt Ghaddafi im Sturm und Geisel im Tor. Jemand hatte ein Bett auf Rollen dabei, Musikanlage inklusive. Es war eine Augenweide.

Der gesöllige Teil am Abend, ou da muss ich jetzt aber intensiv pendeln, um diese Infos noch abzurufen. Ich sehe relativ viele Leute, guten Risotto, einen fleissigen Service, eine dampfende Küche und einen tobenden Peter, Grilladen, einen sich nicht ver-Zettel-nden Reto, das eine oder andere Bier, Tanzende auf Tischen, weltberühmte DJs, Fliegende Hirsche, fruchtige Fruchtdrinks, eine SMS-Verlosung (noch mehr Strahlen, danke!), flaschenweise Schampus, Kaffi und sein Kollege Kaffi Lutz, schwere Beine, verschwommene Sicht, Farben, Beats, sehr verschwommene Farben, sehr verzerrte Beats und dann…dann Aufwachen irgendwo im Geräteraum des Schulhauses. Rätselnd, ob das Grümpi 2009 wirklich stattgefunden hat. Ein Blick nach draussen bestätigt dann: Jep, ein grosses Chaos überall, es hat wirklich stattgefunden! Nun heisst es noch aufräumen, das Zelt abräumen, schliesslich nach Hause und abträumen.

Ich kann es nicht mit Sicherheit bestätigen, denn Selbsthypnose ist immer ein wenig ungenau, aber ich denke es war ein ziemlich guter Jahrgang, dieses 2009er-Grümpi.

 Veröffentlicht von am 02/09/2009

  5 Antworten zu “Rückblick FC Arisdorf-Grümpeli 2009”

  1. mitschwellger meint dazu am

    e super sach

  2. bruder und fan von simi g. meint dazu am

    Herrlich! e gebührende rückblick, messi!!

  3. schwegller meint dazu am

    herrlich!

  4. g. ido meint dazu am

    rassig!

  5. waltraut meint dazu am

    ich schwelge (besser als schwegler) in erinnerungen.
    “ich cha gopferdammi nid glichzitig choche und serviere!”

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