Mai 212009
 

Preesi begrüsst die Versammelten im gewohnten Stil im Mittelkreis des Spielfeldes der Arschdrf Arena. Neuigkeiten im Leben der Vorstandsmitglieder werden Preis gegeben; Thilo ist nun endlich mit Sybille zusammengezogen; nur von Lukas „die Kasse“ Förtsch gibts nichts neues zu berichten. Um die GV kurz zu halten wird dann so gleich zu den Ressortberichte übergeleitet, die jedes Vorstandsmitglied vorbereitet hatte.

Thilo beginnt. Sybille hört nicht zu. Lea macht Fotos. Honey muss sich schon zu diesem Zeitpunkt am leeren Bierfass stützen. Dave Bürgin fordert Tank Tops als neue Vereinstrikots.

Manu spricht über Thilo, Jan und Jan, die alle sehr oft gespielt haben in der frisch abgeschlossenen Saison. Prinz hat viel gelb gesehen. Rot sieht vor allem Cödl. Er schaffte es innerhalb von 10 Minuten eine Gelb-Rote einzufangen. Alen singt „Aufwiedersehen, Aufwiedersehen..“. Viele haben keine Tore geschossen. David, Alen und Joel haben je drei dieser Tore machen können. Prizzel schaffte sogar vier. An der Spitze steht Barazzo mit sechs Eiern. Die ewigen Torschützenliste führt nach wie vor, und wahrscheinlich auch für die Ewigkeit, Granate mit 57 Toren in gefühlten 10 Spielen an. Respekt! Simi G. führt sich schon seit Beginn der GV voll daneben auf. Neuzugänge: Jauslin und der kleine Spanier. Abgänge: Honey ist schwanger.

Lukas „das Recht ist mit ihm“ Förtsch spricht und verteilt gleichzeitig einige Blätter- welche von der Masse ignoriert werden. Die Kasse hat ein erfolgreiches Vereinsjahr hinter sich und schliesst mit einem positiven Saldo ab. Dazu beigetragen haben vor allem das Waldfest und der Lietsch City Cup. Das Fest in der Kaserne war ein Verlust aus rein finanzieller Sicht. Der Team Event (es gab eben nur einen!) kostete auch gut und gerne 800.- was vor allem durch die Fondue-Diaffa im Restaurant Ziegelschlössli zustande kam. Wutte forderte einen eingeschriebenen Brief und ein erweitertes Reisembargo für das ganze Stedtli. Lukas „ich habe noch nicht genug“ Förtsch referiert weiter über irgendwelche Beiträge. Zum Beispiel hat Yves Krebs mit einer Ganz-oder-Gar-Nicht Aktion 60.- in die Vereinskasse gespült. Allenatores Pullis, mit und ohne Reissverschluss, gingen weg wie warme Weggli und brachten unter dem Strich 1000.- ein.

Rütz sagt Hallo und holt eine geheimnisvolle Kiste unter dem Tisch hervor. Der Mittwochsbetrieb, das Herzstück des Vereins, läuft gut und zählt etwa 14 zahlende Mitschütteler. Yves „es reicht jetzt“ Krebs sponserte der Truppe erst kürzlich einen währschafften Ball und einige farbenfrohe Überzieher. Ole schleppt währenddessen ein weiteres Bierfass an. Rütz kündigt neue Trikots für die Meisterschaftler an. Die seien schon unterwegs in einem Kontainer aus China. Bato fordert auch ein paar in der Grösse S. Ein heikles Thema wird nun angeschnitten; Bademäntel. Rütz zieht ein Exemplar aus der geheimnisvollen Kiste. Sütti sagt: „Das si doch keini Badmäntl“. 100 gabs, 10 sind übrig geblieben und werden sogleich versteigert. Beim Anzapfen des vorhin herbeigebrachten Bierfasses geht einiges schief und das Bier spritzt in alle Richtungen. Um alle für die Versteigerung heiss zu machen, beschreibt Rütz das Material der Bademäntel kurz und prägnant; „spezielle Fasern“. Der erste Mantel geht an Lukas Förtsch für 20.-. Rüedel sieht etwas betrübt aus, da er anscheinend mehr erwartet hatte. Der Zweite geht an Yves für 25.-. So geht das ganze weiter. Ale Preite langweilt sich. Lea macht weitere Fotos. Simi G. erwägt auch mitzubieten, weil er kalt hat- Pussy. Thilo ersteigert einen Mantel für seine neue Mitbewohnerin. Die letzten Bademäntel gehen für horrende Summe jenseits der 39.- Marke weg. Preesi entdeckt am Spielfeldrand einen kleinen Blonden, der in die Büsche uriniert und versucht ihn mit einem „He, geht weg da!“ zu vertreiben.

Allenatore, mit einer Rolle WC Papier um den Hals gewickelt, macht sich daran die vergangene Saison zu rekapitulieren und startet mit der Verkündung, dass er gerne noch eine Saison den Allenatore macht, er ist aber auf der Suche nach einem Partner der ihn bei der Ausübung des Amtes unterstützt. Dann räuspert er sich. Er ist zufrieden mit der Saison. Es fehle ein bisschen einen Knipser wie es Granate war und ist. Manu wirft ein, dass er auch verletzt gewesen sei. Jan Ott fordert Florian Walder in den Sturm (beklemmende Stille folgt). Die Vorrunde war nach Meinung des Allenatore geprägt durch fehlende Trainingspräsenz- im Schnitt waren neun Personen anwesend. Dieses Problem wurde in der legendären Teamsitzung in der „Villa Durst“ angesprochen. Und voilà, in der Rückrunde war der Schnitt bei 14 Leuten und der Allenatore grinst befriedigt. Die Statistik der Trainingspräsenz in der Rückrunde zeigt Thilo Mangold auf dem dritten Platz, Prinz auf dem zweiten. An der Spitze ist die Bestie, welcher öfters im Training war als der Allenatore selbst. Für diesen Spitzenplatz spendiert ihm der Cedi nach jedem Heimspiel Freibier in der nächsten Saison. Der Cedi lobt dann noch die Viererkette. Und überhaupt die immer wie schöner werdende Spielweise der ganzen Mannschaft, soll heissen weniger hohe Bälle, mehr Kombinationsspiel. Diese Aussage löst bei Terror T und Honey höhnische Gehöhne aus. Was aber auch kein Wunder ist, da die beiden wie immer besoffen und bekifft sind. Ein Ziel für die nächste Saison sei, lernen mehr Tore zu schiessen.

Der nächste Punkt: Umstrukturierungen. Kurz flackert das Gerücht eines Plastikfeldes in der Arschdorf Arena in der Reihen der zuhörenden Mitglieder auf und die Empörung ist gross. Doch der Preesi preesentiert (Anm. des Uploaders: für alle, welche Florian W. nicht so gut kennen: dies war nun eines seiner gefürchteten Wortspiel!) ein kompliziertes Organigramm. Neu ist, dass Noel Fonsegrive ein möglicher Präsident des FC A sein könnte. Zudem sind Scheibi, Förtsch und Grunz im Rennen. Eine mögliche Präsidentin wird gefordert, heisse Kandidatinnen sind da Sybille und Laura. Zudem braucht es einen neuen Vize. Der Spiko bleibt aber der Spiko. Kassier des FC A wird Sämi, der Mafia Boss aber Gabi ist voll oke. Dann gibt es neu einen Verantwortlichen für den Lietsch City FC was der Preesi übernehmen wird. Es wird viel erklärt und gestikuliert. Das seien alles nur Informationen, welche die Aktionäre ruhig stellen sollen. Dem Protokollant wird alles ein wenig zu viel, hat aber noch Zeit dies zu notieren. Scheibi ist auf jeden Fall ein Thema, wenn es darum geht einen Namen ganz oben auf das Organigramm zu schreiben, aber er sei halt noch jung und das führe zu Black Jack und Nutten. Der Preesi erklärte, dass mit Hilfe dieser neuen Strukturen der Liestch City FC mehr im FC A integriert wird ohne den Verein von innen aufzufressen. Die Mehrheit fand das auch gut so. Terror T bekommt Existenzängste und versucht, diese dem Preesi verständlich zu machen. Der Preesi versichert ihm er habe auf alle seine Fragen die richtigen Antworten- er gibt sie aber nicht preis. Während des Vortrags über die Umstrukturierungen schauen die restlichen Vorstandsmitglieder betreten zu Boden.

Nun geht es um die Ehrungen. Als erstes wird der Allenatore geehrt für seinen super Einsatz. Er erntet Applaus. Doch Lugano hat trotzdem keine Chance in der Barrage. Als nächstes wird der Ruedi des Jahres von Thilo gekürt. Ruedi Ott musst laut Schmunzeln. Förtsch, FlausenFlönder und Brazzo waren heisse Kandidaten für den Titel. Noch heisser waren Noel „Skandal“ Fanghänel und Grunz „Zu Spät“ Dürrenberger. Doch gemacht hats der Preesi. Stolz nimmt er das Ruedi-Rüebli, leider hatte Sybille keine Gurke eingekauft, entgegen. Ruedi Ott wird für die kulinarischen Höhepunkte in Hoftere und von heute geehrt und bekommt einen Bademantel (sic!) geschenkt. Simi G. und Thilo M. werden für die fleissige Schreibarbeit, welche auf der Home Page fast wöchentlich pupliziert wird, geehrt. Sie bekommen einen Stift, so dass ihnen die Tinte niemals aus gehen möge und Dextroenergen, dass die Artikel weiterhin so energiegeladen daher kommen. Oh mein Gott. Nun wird der Preesi vollends sentimental und bedankt sich beim ganzen LoCoFoCo Umfeld. Er spendet der Masse Batos und Kleber à discretion.

Der Abschluss der GV bildet die Rubrik Varia. Yves Krebs meldet sich zu Wort und wird von lauten „Ausziehn, Ausziehn“ Rufen unterbrochen. Er schlägt vor, dass „Lietsch City mein Verein“ zur offiziellen Vereinshymne erklärt wird. Wird angenommen und gleich vom Initiator erfolgreich angestummen. Alen kündigt das Menü des nächsten Saisonabschlussessens an. Und zwar Raclette nach Valiser Art zubereitet von den Schwiegereltern Ottzes. Sütti will noch wissen aus welchem Anlass der Verein überhaupt gegründet wurde. Und dies muss man den Preesi wirklich nur einmal fragen. Als Thilo fünf war und der Preesi etwa sechs, war ihr grösster Traum einen Tennis Club zu gründen. Thilo hatte zwar Mühe mit dem Sport, da er die Rückhand verweigerte. Trotzdem gaben sie das Ziel nicht auf und meldeten den Club beim Verband an. Leider war es der Nordwestschweizerische Fussball Verband und so wechselten sie die Sportart und der LCFC war gegründet. Die Frage ob der Preesi eigentlich Single sei kommt auch noch auf. Er bejaht dies und beendet zufrieden die 5te offizielle GV des LCFC. Wir bleiben alle noch 5 Minuten sitzen und haben es noch schön zusammen.

Der Protokollführer: Walders ihrä Florian.

 Veröffentlicht von am 21/05/2009

  3 Antworten zu “Protokoll der 5. GV des Lietsch City F.C.”

  1. Little John meint dazu am

    Verschlungen habe ich diesen Wisch. Ein Hoch auf Auge und Schreibe des Protokollanten! Gebt dem Flönder ein eigenes Gefäss auf dieser Seite!

  2. now I’ll be in touch..

  3. […] 42: Über die Wandlung von Yves vom Vereinsstripper und Komponist der Vereinshymnen zum FC Arisdorf Präsident. Yves setzt seine Ankündigung von […]

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