Okt 052008
 

Ein herbstlich-sonniger Sonntagnachmittag in Kaisten, ein romantisch gelegener Platz am Waldrand…wären da nicht die schwitzenden Fussballspieler gewesen, man hätte es für einen Rosamunde Pilchner-Drehort gehalten.

Die Gäste (also wir) begannen furios. A-Post. Express. Mindestens. Über die linke Seite lancierte Ale den David, dieser wieselte nach vorne der Linie nach, flankte in die Mitte und dort machte Honey das Tor. Circa 3 Minuten später ein starkes Deja-Vu , vor allem für die Laufenburg/Kaistener Verteidigung: wieder über links, wieder Flanke, wieder Honey, wieder Tor.
Sven parierte sodann einen Weitschuss in grossartiger Manier, nachdem das Heimteam sich für einmal aussichtsreich an unserer Strafraumgrenze platzieren konnte – eine wichtige Tat, hätte der Anschlusstreffer einen Dämpfer dargestellt.

Doch hatten wir ungewohnt viel Zeit und Platz um unser Spiel zu machen. Das heisst, flache und präzise Pässe, über die Seiten und im Zusammenspiel mit dem Mittelfeld nach vorne, Tore schiessen. Auch technisch weniger begabte Fussballer in den Lietscher Reihen (Ja, es gibt sie wirklich!) hatten für einmal ausreichend Zeit, um sich den Ball zurechtzulegen und einen einigermassen akzeptablen Pass zu spielen. Ganz zu schweigen von den technisch begabten Jungs…das Mittelfeld konnte prächtig kombinieren. Nachdem einige Chancen der Gäste nicht genutzt wurden, holte Bato einen Elfmeter heraus und versenkte diesen auch gerade selbst zum 3:0. Und dann schossen Alen und Honey zusammen noch das 4:0. Alen schoss Honey ans Knie, oder wie.

-Pause-

Nach der Pause verletzte sich Boris bei einem stürmischen Lauf nach vorne. Der sichere Wert in der Innenverteidigung fiel aus, ihn ersetzte der Otter Jan, nicht minder sicher und auch er, ein sympathischer Junge. Durch diese Umstellung kam es dann doch zu ein, zwei Ungereimtheiten in der Verteidigung und darob zu ein, zwei Chancen des FC L/K. Doch entweder verfehlte der Schuss das Tor, Sven ging dazwischen oder, so bei der grössten Chance des Heimteams, entschied der Schiedsrichter auf Abseits – so stand die 0 bis zum Schluss. Ein schöner Erfolg für die Hintermannschaft.

Aber halt, vorne geschah noch etwas. Als nämlich David am rechten Strafraumrand gefoult wurde, glänzten seine Augen auf, er war ein wenig wütend, er nahm den Ball…und schlenzte ihn in die obere linke Torecke. Der Schlussmann der Gegner, welcher doch auch ein paar gute Schüsse auf seinen Kaisten, eh, Kasten abwehrte, konnte hier gar nichts ausrichten. O-Ton David: „Das chunnt drvo wenn si mi verruckt mache!“.

Dann machte Alen noch ein Tor, diesmal ganz alleine, nämlich das 6:0.

Lietsch City/Arisdorf (auch wir haben nämlich 2 Namen) musste auf Remo (Meeresausflug), Noel (Bergausflug), Thilo (Ausflug auf die Wiesn), Jui (irgendein Ausflug), Manu (Verletzung), Nils (Nilspferd-Jadgsaison eröffnet), Luca (noch kein Pass), Matthi, Rico und Olä (Goalies) verzichten.

Dafür waren in Kaisten: Sven, Florian, Boris, Simi, Ale (die Aussenverteidiger mit einem guten Tag!); Honey, Jan Müller, Jan Ott, Prinz, David; Alen, Bato, Kolli; Allenatore: Cédi.

FC L/K – LCFC 0:6 (0:4)

Tore: Hesch obe nid gläsä du Duurlips? Also nomol (wills so schön isch):

  • 2‘ 0:1 Honey,
  • 5‘ 0:2 Honey,
  • 21‘ 0:3 Bato,
  • 35‘ 0:4 Alen,
  • 77‘ 0:5 David,
  • 86‘ 0:6 Alen.

Bemerkungen: keine Gelbe für Lietsch. Gute Schiedsrichterleistung. Faire Gegner.

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