Mrz 192008
 

Es war ein Freudentag in jeglicher Hinsicht. Lietsch City erwachte aus dem Winterschlaf. Die treuen Seelen an der Seitenlinie und auf der Tribüne reihten sich in der Arisdorf Arena auf. Es lag der Duft von Suppe in der Luft. Der Frühling stand vor der Tür.

Die Lietscher versuchten sich das erste Mal in einer neuen Taktik, der Viererkette als Abwehrriegel. Obwohl Eric Cantona eine 1-1-8-Aufstellung bevorzugt hätte, liess Allenatore Pezzali nun also das erste Mal in 4-4-2 spielen. Die Defensive war entsprechend nervös. Doch dies ohne Grund, arbeitete doch das LCFC-Mittelfeld und der Sturm unermüdlich und entschied damit das Spiel praktisch in ihren Gefilden. Den Spielern war anzumerken, wie das Mysterium „Lietsch Power“ wieder zu wirken begann. Ausnahmslos auf jeder Position wurde mit Freude und Einsatz geschuttet. Da Sparta Helvetik in der ersten Hälfte Mühe hatte, in die Gänge zu kommen, gestaltete sich das Spielgeschehen dementsprechend. Der wunderbar auftrumpfende Prinz schloss mit einem harten Schuss zum 1:0 ab. Die Granate warf sich vor dem gegnerischen Tor auf einen Haufen Spartaner und köpfte zur Zweitoreführung ein. Dies war eine durchaus gelungene erste Halbzeit für das Heimteam, das sahen auch unsere drei (!) Kreuzbandpatienten an der Seitenlinie so.

Im zweiten Durchgang „ermogelten“ sich die Gäste zwei Tore zum Ausgleich. Nach etwas zögerlichem Einsteigen der Defensive fand die Kugel den Weg ins Tor. Danach fiel ein gegnerischer Stürmer mirakulös im Strafraum auf die Nase. Den folgenden Elfmeter hielt Svento Mangold beinahe, doch nur beinahe. Der LCFC konnte sich in der Folge noch steigern. Nach einem der zahllosen von Bato gefährlich getretenen Eckbällen köpfte Beni Fässler erneut ein und erzielte ein sehenswertes Tor zur Führung. Dann kam auch das Heimteam in den Genuss eines Elfers, und Monsieur Semrd liess sich nicht zweimal bitten.

Ein insgesamt erfreuliches erstes Testspiel endete somit 4-2 und offenbarte zahlreiche positive Signale, auch wenn der Gegner nicht ganz so stark aufgetreten ist.

 Veröffentlicht von am 19/03/2008

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