Sep 072007
 

Der Allenatore lässt sich bisweilen vom Chefcoach-Gehabe auf ein Junioren-Betreuer-Niveau fallen. Beispiele gefällig? Wer eine Rechnungsaufgabe lösen kann, ist von der Kräftigungsübung entbunden und darf die Markierungshütchen einsammeln. Wer einen Penalty versenkt rettet damit die Mannschaft vor einer zusätzlichen Sprintübung am Trainingsende. Wer die Schuhe noch nicht binden kann, den lässt Söödi zu Arreststunden antraben. Letzteres betrifft eigentlich nur Grunz und der lässt sich seit seinem Umzug in die grosse Stadt sowieso eher selten blicken. Nur einmal hat der Bambini-Allenatore krass gegen das Kinderschutzgesetz verstossen. Beim Auswärtsspiel in Frenkendorf zwang er Nils „Pferd“ Baier, in einer verletzungsbedingten Spielpause ein Bier zu trinken („Gäbedem es Bier. Los! Das het Mineralstoff drin! Los!“).

 

„Ruedi der Woche“ 34: Cédric „Söödi“ Pezzali.

 

Im Dunstkreis des Lietsch City Football Clubs bewegen sich aber noch ganz andere Kreaturen:

 

  • Nils „Pferd“ Baier trank das ihm angebotene Bier kommentarlos.
  • Raphaela “RaBe” Thommen turnte nach der Saison-Eröffnung gegen Sissach in gewohnt überdrehter Thommen-Manier auf dem Schuhputzbrunnen der Arisdorf-Arena herum. A-Note: 10.0. B-Note: 10.0. (Siehe Bild)
  • Dzemil „Badöckli“ Semrd fasste dem netzkontrollierenden Schiri vor dem Cupspiel gegen Gundeldingen von hinten um den Leib und bezichtigte ihn des Torraubes. Ob die im Spiel folgende gelb-rote Karte damit zusammenhängt ist nicht erwiesen.
  • Vier Torhüter stehen im Kader des LCFC. Oli „Léon“ Thommen verreiste in den Jemen, Matthi „die Schnupf“ Gruber weilte monatelang in Australien und Rico „Rocco“ Berchtold versumpfte im Liestaler Fischmarkt. Also war nur noch ein Goali da. Und der heisst Sven „machsch die no?“ Mangold …
  • Simon „Preesi“ Wahl wurde in der Nacht nach dem Lietsch City Cup im neuen Liestaler Puff gesichtet. Was er da wollte? Er ist auf der Suche nach einer Bleibe im Stedtli.

 

Bleibet fruchtbar, zeiget dies und nutzet es! Zickezacke Hühnerkacke!

 

 

„Also mir mache Mätschli, dr Ball darf aber nid über Hüfthöchi gspielt wärde.“

 Veröffentlicht von am 07/09/2007

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