Apr 212007
 

Die englische Woche wird zum Waterloo für Lietsch City F.C.

Das Resultat hat Herzinfarktpotential. Sechs Gegentore in einem Heimspiel! Der Eindruck trügt jedoch: Lietsch City ging zu Beginn der Partie gegen den Leader der Gruppe nach einem sehenswerten Zusammenspiel durch Fässler in Führung. Dies in einer Phase, in der die AC Rossoneri relativ harmlos agierte und die City die bessere Spielübersicht zu haben schien. Kurz auf das Führungstor folgte eine gute Tormöglichkeit für den zu Beginn sehr fleissigen Aussenläufer Bürgin: er trat den hohen Flankenball volley aus spitzem Winkel an den Pfosten. Dann, ja dann geschah das, was auch schon geschehen war gegen die Rossoneri. Sie hatten genügend Platz und Freiraum, um zu kombinieren, bekamen Freude am Spiel und trafen nach der Pause ein ums andere Mal. Obwohl in bestechender Form, musste Sven Mangold etliche Male hinter sich greifen. Zu guter Letzt gar nachdem Nils Baier den Ball unglücklicherweise ins eigene Tor abgelenkt hatte. Doch trotz der zermürbenden Torflut kämpfte die Heimmannschaft bis zum Schluss des Spiels. Und in der dritten Halbzeit um den Grill herum wurde klar, warum Lietsch City auch mit einer Kanterniederlage nicht kleinzukriegen ist: Gemeinsam liessen Spieler und Supporter den Abend ausklingen und munterten sich gegenseitig auf. Der Sieg von Xamax, pardon, Rossoneri, fiel ein paar Tore zu hoch aus. Auch wenn klar erkennbar war, dass die Lausener mehr Potential mitbrachten und wohl auch in Sachen Spielkultur überlegen waren.

Lietsch City F.C. – AC Rossoneri 1:6 (1:1)

Arisdorf Arena, 55 Zuschauer.

Tore: 12. 1:0 Fässler; 38. 1:1; 49. 1:2; 55. 1:3; 68. 1:4; 77. 1:5; 85. 1:6.

Lietsch City: S. Mangold; Walder, T. Mangold, Baier, Gygax; Honegger (76. Gass), Hermann, Pezzali (30. Klaus), Bürgin; Richter (60. Zulji), Fässler.

Bemerkungen: Remo Gürtler als Grillmeister in Hochform: alle Würste verkauft!

Letztes Spiel von Gygax vor seinem Austauschsemester in Hawaii.

Gute Schiedsrichterleistung.

 Veröffentlicht von am 21/04/2007

 Antworten

(notwendig)

(notwendig)