Mrz 152007
 

Bald ist das Fest. Das Bauernfest. Deshalb ist der 31. Ruedi wieder mal eine Spezialausgabe. Gekürt wird der grösste Bauer im Club. Der hinterwälderischte Lietscher. Der einfachste Genosse. Der natürlichste unter uns. Da fallen ja schon mal einige weg. Leute, die nicht joggen können, zum Beispiel, weil ihnen die passende Kleidung fehlt (Bato). Oder andere Schwurpen, die aus Angst vor Niederlagen Tintenfisch-Bisse vortäuschen (Bato). Ebenso fallen jene weg, die in der Linde stilles Wasser bestellen (Gass). Letzterer kommt aber aus Ammel und rückt deshalb sofort wieder ins Feld der potentiell bäuerlichsten Burschen.

 

The Nominees are (Jo weisch, die Soucheibe, wo dä Priis am liebschte hei nuhmte):

 

  • Simbo „Ammelgrätsche“ Gass, der so stur auf seinem Ammelerdeutsch beharrt, dass seinen „o“- und „a“-Verwechslungen im Team mit einer Mischung aus Mitleid und Ungeduld begegnet wird. („Jo weisch, letschti bini bime olte Buur in Olte go Solz chaufe.“)
  • Manuel „Männi“ Klaus hat sich ebenfalls durch seine sprachlichen Innovationen ins Gespräch gebracht. Aus „Zettel“ wurde „Zöödel“, aus „Allenatore“ wurde „Cöödi“ und aus „sehr“ wurde „mööga“. Ausserdem hat er letzte Woche in einem John Deer-Leibchen trainiert. („Jo weisch, dr Cöödi het no e mööga Zöödel gmacht.“)
  • Grunz liess sich das SVP-Logo auf die Brust tätowieren. Stimmt zwar nicht, aber man kann ihn ja nicht immer grundlos nominieren. („Jo weisch, i has ebe am Christoph versproche.“)
  • Wirklich Mühe hat sich Simon „Preesi“ Wahl gegeben. Er besitzt einen eigenen Traktor. Der Junge hat ohne Scheiss einen Bührer mit geschätztem Baujahr 1954 in der Garage stehen. („Jo weisch mir hei no Chirsibäum z `eigetschwil. Drno chaani amme die Chirsi nonem Günne zum Schnapsbrenner fuehre.“)
  • Adrian „Prinz“ Hermann kommt aus dem Kanton Graubünden. („Jo weisch, es het im Fall nit numma Puura bi üs.“) Doch.

 

Überraschender Sieger ist ein junger Mann aus den Reihen des FC Arisdorf. Aufgrund seiner Steckbrief-Einträge auf dieser Homepage, hat er sich den Titel ehrlich verdient.

 

Bauer des Jahres („Ruedi der Woche 31“): Emanuel „Männi“ Frey.

 

Den sich immer mehr aufheizenden Schlagabtausch zwischen den beiden Aussenverteidigern Gass und Walder wird um eine Ruedi-Ausgabe verschoben. Zickezacke Hühnerkacke.

 

 

„Lebensmotto: Ich bin der Chef“

 Veröffentlicht von am 15/03/2007

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