Mrz 182007
 

Angenommen, eine unterbewusste Bewertungsskala wäre in unsere Hirnwindungen eingeflochten. Bereit, um unsere Umwelt einzustufen.

Hätten dann Erwartungen einen Einfluss auf diese Bewertungen? Hätten sehnlichst erwartete Begebenheiten einen schwierigeren Stand vor der celebralen Jury, hätten sie geringere Chancen auf die eigene Höchstbenotung als eine andere Begebenheit, welcher wir ohne grosse Erwartungen entgegentreten?

Sollte dies in etwa zutreffen, dann wären also keinerlei oder möglichst tiefe Erwartungen wünschenswert.

Zum Beispiel für meine Kolumne hier, deren letzte Folge nicht gerade vor Lichtjahren erschienen ist, doch bäckertechnisch durchaus als altbacken bezeichnet werden darf. Habt also keinerlei oder möglichst tiefe Erwartungen an diese nächste Ausgabe! Dann besteht die Möglichkeit, dass euch dieser Text hier, gespickt mit zähen Konjunktiven und einem mühsamen Gedankengang, als passabel erscheint!

Gebt mich aber auch nicht gerade auf und kippt mich komplett aus euren Köpfen! Das würde nämlich die Enttäuschung eurer möglicherweise gehegten Erwartungen glatt unterbieten.

 Veröffentlicht von am 18/03/2007

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