Feb 212007
 

Wer aufmerksam Basler Zeitung liest, hat sie vielleicht schon entdeckt. Immer samstags im Land-Bund, oben links. Die Baselbieter Dialekt-Kolumne von Heiner Oberer. Wenn ich mir momentan das Forum so ansehe, kann die BaZ auf eine tüchtige, ländliche Leserschaft zählen, die Land-Rede erlebt eine Hochkonjunktur. Eine eigene Sprache beginnt sich in den Lietscher Reihen breitzumachen. Es wird genuschelt und gebellt, wie es im Löwen auf dem Rünenberg oder vor dem Dorflädeli in Oberdorf kaum extremer der Fall sein kann. Bauernslang ist in. Kombiniert mit ein paar Gütschen Bier passieren den LCFC-Burschen so immer wieder glatte Sachen. Deshalb findet auch das Fescht am 23. März in diesem Rahmen statt.

Schön und gut, dieses „Bauern“, jetzt muss nur noch einer Ruedi der Woche gewählt werden…

Küren wir in diesem BL-Kontext einen, der noch nicht weiss, dass er am Chienbäse zum Gespött der Massen werden wird.

 

„Ruedi der Woche“ 30: Olivier „Ollä“ Walter.

 

Grund: Der Besen, den er in Zusammenarbeit mit Thierry „Terror T“ Richter in mühseliger Arbeit geschreinert hat. Etwa fünf krumme Scheiter hängen an einem schmächtigen Stämmlein und drohen jede Minute abzufallen. Wenn dieses Konstrukt beim Törli-Durchmarsch noch brennt/hält, wird sein Träger spätestens kurz danach vom lachenden, pöbelnden Mob überrannt.

 

Blablabla, Ausserdem, blablaba:

 

  • Adrian „Prinz“ Hermann, hat mit einem Bier in der Hand mitgeholfen eine Unfallstelle zu sichern. Die leere Flasche warf er dann achtlos in den vom Unfallfahrer niedergemähten Wald. Die Spurensicherung wird’s gewundert haben.
  • Dzemil „Bato“ Semrd hat sich fürs Galaxy-Hallenturnier einen wüsten Schnauz stehen lassen, um stockbesoffen die Freundinnen der Altherrenkicker zu belästigen.
  • Nicht nüchterner war an besagtem Turnier Michael „Rütz“ Rudin, der nach einer kurzen Nacht und nach drei Partien auf der Bank und im Tor entschloss, dass er noch zu betrunken sei, um Fussball zu spielen und die Halle kurzerhand verliess.
  • Simon „Himbo“ Gass beobachtete dies als Fan. Mit Hut, Poncho, riesiger Machete und auf der Tribüne Chili con Carne kochend.
  • Thomas „the Hug“ Keller brachte ein bärtiges Yoko Ono- Double mit ans Turnier und versuchte sich einen halben Match die Haare aus dem Gesicht zu halten. Dann musste er, von London kommend, dringend weiter Richtung Tokio.
  • Grunz ist nicht Cäsar. Er kam zu spät, sah es ein, aber siegte nicht. Veni, vidi, non vici.

 

Im nächsten Ruedi könnt ihr dann alles über den eskalierenden Disput zwischen den beiden Aussenverteidigern Gass und Walder lesen. Zickezacke Hühnerkacke.

 

 

„Chum Thierry, mir näme zerscht no es Biehli“

 Veröffentlicht von am 21/02/2007

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