Okt 182006
 

Martialisch

Schlacht. Kampf. Verletztenbergung. Flankenangriff. Selten hat sich bei einem Lietsch City Match das Kriegsvokabular so aufgedrängt. Ein hart umkämpftes Spiel auf tiefem Terrain und Verletzte, die sich in Spitalpflege begeben mussten zwingen den Berichterstatter zu diesem martialischen Auftakt. Ein Phantomtor und aufgebrachte Betreuer der Gäste, sowie einige wüste Zusammenpralle heizten die Stimmung vor der Pause unnötig an.
Nach dem Tee zeigte Lietsch eine würdige Mannschaftsleistung. Adi „Prinz“ Hermann im Mittelfeld, sowie die beiden Innenverteidiger Boris „Rüfe“ Gygax und Nils „Nilpe“ Baier ragten mit ausserordentlichen Leistungen aus dem guten Kollektiv heraus. Dass gerade Alen „Cracknigga“ Zulji bei seinem langersehnten Comeback skoren konnte, stimmt nicht nur den Schreiberling euphorisch.

Lietsch City F.C. – US Olympia Basel       4:1 (1:1)

Arisdorf Arena, 36 Zuschauer.

Tore: 6. 0:1; 7. Hermann 1:1; 49. Fässler; 2:1; 54. Semrd 3:1 (Foulpenalty); 77. Zulji 4:1.

Lietsch City: S. Mangold; Walder (13. T. Mangold), Gygax, Baier, Plattner; Pezzali (46. Zulji), Hermann, Semrd, Bürgin; Fanghänel (46. J. Müller).

Bemerkungen: Gelbe Karte gegen Fässler (Foul), vier gelbe Karten gegen Olympia. LCFC ohne Richter (FCB), M. Sutter (trübe Sicht), A. Sutter (FCB), T. Müller (gesperrt), Gass (Militär – so ein Scheissgrund), Honegger (Bänder), Koller (abwesend), Thommen (rekonvaleszent?) Gürtler (Bänder), Klaus (Fan), Fonsegrive (The Air Collective), Meyer (verschollen), Wenger (abwesend), Gruber (Zuschauer), Casagrande (abwesend), sowie ohne Dürrenberger (Lupsibärger Dorfchilbi). 13. Walder wird mit klaffender Wunde am Schienbein hospitalisiert. 41. Fanghänel folgt ihm mit verschlagener Fresse. 45. Pezzali schiedet mit Ganzkörperprellung aus. 46. Zulji gibt Comeback (erstes Spiel in 2006) und wird von der Kurve frenetisch gefeiert.

 Veröffentlicht von am 18/10/2006

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