Aug 112006
 

 

Lietsch City ist jetzt wirklich eine Familie. Wirklich. Sie war im Zeglinger Trainingslager. Drei Nächte hat sie zusammen im gleichen Zimmer geschlafen. Drei Tage zusammen gekocht, geputzt, gesungen, gegessen, geprügelt, getrunken, geschwitzt, gelacht, getrainiert. Einfach gelebt eben.

Hervorgehoben werden muss die Rückkehr des Mannes, der von weitem wie Thuri mit Muskeln aussieht. Breite Schultern („Das isch wenn me in dr gsunde Luft bim Gym Lieschtel ufwachst.“), vornehmlich in weiss gehüllt („Kennsch nid? D Kubaner sind alli so kleidet.“) und nie mit Schienbeinschonern auftretend („Dört trifft mi eh kein.“). Reizend, wie er Koller Benj nannte, dem Preesi Tipps in Sachen Frauen-Klarmachen gab und seine Mitmenschen immer wieder als „Faschos“ betitelte.

 

Ruedi der Woche 25: Noël „100% Peace“ Fanghänel.

 

Der Typ ist eine Bereicherung für jedes Team. Den Höhepunkt setzte er mit seinem Kommentar zu Flönders Bemerkung, er sei schon ein verdammt witziger Mensch: „Jo aber nume wenn i nid schlof.“

Logo war er nicht der einzige, der ruedistisch aufgefallen ist an diesen regenreichen Trainingstagen im schönen Baselbiet.

 

  • Michi „Wurschtchue“ Rudin hat einen Viehtransporter statt einen 18plätzigen Personenbus reserviert. Konnte gerade noch umorganisiert werden.
  • Simi „Ammelgrätsche“ Gass warf beim Pokern alle Euros von sich und drohte allfälligen Findern mit Schlägen.
  • Unterstützt wurde er dabei von Adi „Prinz“ Hermann, der am folgenden Tag mit einer violetten Zirkusdirektorenmütze die Abfallsackrenner von Zeglingen nach Anwil führte und es sich nicht nehmen liess zum Abschluss die Ammeler Springkonkurrenz zu gewinnen.
  • Grunz kam diesmal ganze zwei Trainingseinheiten zu spät. Rekord.
  • Sven „Che“ Mangold wurde um ein Haar aus dem Liestaler Schwimmbad geworfen, weil ihm ein Namensvetter an den Rücken gewachsen war.
  • Michi „Honey“ Honegger löste Manu „ela“ Klaus als weinerlichstes Teammitglied ab, als er beim ersten Löffel Chili (das pikanterweise seine Vorgängerin zubereitet hatte) in Tränen ausbrach und Flönder „Thunder“ Walder ihm neu schöpfen musste. Aber so ist das halt, wenn man zu spät am Tisch erscheint.

 

Ereignisreiche Tage. Und es ist keine Besserung in Sicht. Der Lietsch City Cup naht. Zickezacke Hühnerkacke.

 

„Lo mi lo si du Fascho!“

 

 Veröffentlicht von am 11/08/2006

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