Apr 182006
 

 

 

 

Ich habe eine Fortsetzung versprochen. Kein Problem, denn das vorstandsinterne Duell bewegt sich auf den Höhepunkt zu und generiert den 23. Ruedi der Woche. Preesi Wahl und Sekretär Rudin bekämpfen sich seit Monaten mit den perfidesten Tricks. Sie abonnieren sich gegenseitig unbrauchbare Zeitschriften und melden sich bei bemerkenswerten Einrichtungen an. So hat der Preesi unwissentlich einen Antrag auf Mitgliedschaft beim FC Thun gestellt und Rüedel erinnert sich nicht daran, sich bei den Modelleisenbahnfreunden eingeschrieben zu haben. Die im letzten Ruedi erwähnte Story reiht sich nahtlos in einen stetig dramatischer verlaufenden Machtkampf ein. Die neueste Episode hat einem der beiden Kriegsstrategen den Titel gebracht:

 

Ruedi der Woche: Samson „Preesi“ Wahl.

 

Nach einem feuchtfröhlichen Pokerturnier auf dem Ramschberger Hügel ist der Preesi mit seinen Mitspielern in Folge eines Saunagangs auf die Idee gekommen, die Abkühlung anderenorts vorzunehmen. Was hätte sich da eher angeboten als der Pool im Garten der Villa Rudin? Eben. Nach einem Nacktsprint von mehreren Hundert Metern durch 4433 Ramlinsburg wurden die Pokerer von einem Auto just vor dem Anliegen abgedrängt und enttarnt. Die schöne Simone; Schwester des noch unwissenden Sekretärs, stellte die vier FKK-Jünger, weckte ihren Bruder, welcher das Baden zwar unter Aufsicht gestattete, den Preesi aber wiederum mit einem Hausverbot belegte.

 

Des Weiteren:

 

  • Kassier Foertschs SMS nachdem ihm der Autor eröffnet hatte, ein spontanes Cupfinalhappening in der WG steigen zu lassen: „Ich bi nit ume. Und wenn i will schlächte Fuessball gseh, gang i go Galaxy luege.“ Er war dann doch da. Im Bayern-Shirt mit Bayern-Bierkrug
  • Allenatore Pezzali verschwand am Gründonnerstag erneut verfrüht. Diesmal vom Training, das er im Lugano-Leibchen absolviert hatte, nachdem er mit Lugano-Schal erschienen war. Es hat sich ja gelohnt.
  • Grunz ist einfach unglaublich. Mannomann.
  • Der Preesidente ist momentan wirklich nicht al dente. Am frühen Galamorgen nach dem Galaabend beschloss er kurzfristig, sich doch noch mächtig die Kante zu geben, um das gesamte Aufräumen zu verpennen (in einem Sofa im Veranstaltungsraum…). Daran konnten ihn auch alte Socken und Bananenschalen im Gesicht nicht abhalten.
  • Ebenfalls am frühen Morgen – nein eigentlich schon am späteren – kehrte Jui „Rockstar“ Fonsegrive nochmals an den Ort des Geschehens zurück: Er schwankte durch den Saal, suchte in einer mehrminütigen Prozedur seine Sachen zusammen und holte sich den Titel des besoffensten Festbesuchers knapp vor Zulji (ist schliesslich auch handicapiert), Rüedel (läuft ja ausser Konkurrenz) und dem Preesi (no comment).

 

Ziggizaggi Hühnligaggi.

 

 

„Rolf, hesch mr no e Kippe?“ – „Halt dr Lade! Mini Rach wird grausam si.“

 

 Veröffentlicht von am 18/04/2006

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