Jan 102006
 

 

 

Viele Monde sind vergangen seit herbe Kralle letztmals seine Stammesangehörigen verunglimpft hat. Noch bevor der grosse Bison den wankenden Adler begattet hat, soll darum ein weiterer tapferer Krieger vom Stamme der Lietsch City geehrt werden. Bindet die dicke Ente vom Marterpfahl, lasst den grunzigen Medizinmann eine Friedenspfeife stopfen und versammelt Euch ums Lagerfeuer, um zu hören was das falsche Fenster auf Eurem Schreibtisch ausspuckt.

Neuer Ruedi der Woche wird am heutigen Tag einer, der tapferer gekämpft hat, als alle anderen. Einer der wilder geritten, schneller geschossen, flinker gerannt und weiter gepinkelt hat als all seine Stammesbrüder, als es darum ging in den Jagdgründen der Galaktischen zu bestehen. Seine emotionale Reaktion auf das Ausscheiden im Penaltyschiessen deutet auf eine tief greifende Verbundenheit mit dem Stamm hin.

 

Ruedi der Woche 19: Jan „Kleine Zunge“ Müller.

 

Da Kleine Zunge ausnahmsweise für mutiges und lobenswertes Verhalten geehrt wurde, müssen anderer Krieger für die Lacher herhalten.

 

 

  • Und da dies eine unkorrekte Kolumne ist, muss auch Alen „Schneller Pfeil“ Zulji herhalten. Nachdem er an besagtem Turnier in der grossen Höhle grossartig gekämpft hatte und fast in die ewigen Jagdgründe beordert wurde (vermutlich Kreuzbandriss), versuchte er sich unter einem Wasserfall in einer Nebenhöhle zu waschen. Als er auf einem Bein hüpfend aus der Dusche kam, rutschte er abermals spektakulär aus und knallt voll auf den Latz. Lachend blieb er minutenlang liegen.

 

  • Lukas „Goldschürfer“ Foertsch machte am Jahreswechsel von sich reden, weil er am typgerechtesten verkleidet kam (vermutlich hat auch Benj dieses Prädikat für sich beansprucht – kam er doch als Jesus). Kurz nach zwölf segnete der als Papst getarnte Schatzverwalter (oder umgekehrt?) von der DJ-Kanzel aus die Festgemeinde: „Hallo, ich bi dr Papscht. Urbi et orbi!“

 

  • Martin „Kleiner Fuss“ Sutter zeigte seine pädagogischen Fähigkeiten nun endlich auch einmal auf dem Spielfeld. Normalerweise fällt er erziehungstechnisch durch Sätze wie „Bato, nei“, „Hör uf Bato, das macht me nid“, „Bato nimm das usem Muul“ oder „Bato, bitte“ auf. Am Höhlenturnier packte er einen unflätigen Frenkendörfer am Trikot und meinte: „Pass uf, süscht nimm Di an de Ohre!“, was dieser vollauf zu akzeptieren schien.

 

  • Adi „Eitler Büffel“ Sutter wurde wieder einmal gesichtet! Allein deshalb hat er sich eine Nomination verdient. Wo? An der Silvesterparty in der Unteren Fabrik. Wie? Feiernd. Weitere Hinweise auf den Verbleib des flüchtigen Mittelfeldstars vom Stamme der Lietsch City bitte an den nächsten Polizeiposten oder an Telefon 117.

 

  • Grunz der Medizinmann hat ein Jubiläum zu feiern. Zum 750. Mal kam er zu spät an ein Stammestreffen.

 

  • Bato „Listiger Lurch“ Semrd wird eine Liaison mit einem Krieger eines anderen Stammes nachgesagt. Dieser hört auf den etwas seltsamen Namen Dr. Schiwago und soll ein Bild von einem Mann sein.

 

  • Häuptling Wahl schliesslich outete sich als vorzüglicher Schütze, indem er am Galaxy-Plauschturnier mehr Skalpe sammelte als seine Mitstreiter. Will er seinen Häuptlingsposten aufgeben, um das aufregende Leben eines Jägers zu geniessen. Oder bleibt er bei Lagerfeuer, Feuerwasser und Wasserpfeife?

 

Zum Schluss noch dies: Indianer und Cowboys ist schon immer ein tolles Spiel gewesen. Indianer sind bessere Menschen. Indianer sind bessere Sportler. Wir sollten vielleicht auch mal „Wild Thing“ hören beim Einlaufen.

Zickezacke Hühnerkacke.

 

 

„…..“ (Kleine Zunge spricht nicht so gerne)

 Veröffentlicht von am 10/01/2006

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