Okt 132005
 

Nachdem vom Vorstand ein Wettbewerb um die letzten „Lietsch City“-Leibchen ausgeschrieben wurde, war einer nicht zu halten. Statt die Frage zu beantworten, wählte er als fast einziger (siehe weitere Nominationen) die spektakulärere Variante und versuchte sich tatsächlich das Vereinswappen in die Schamhaare zu rasieren. Leider hat es nicht ganz geklappt – für einen Brüller unter der Dusche und für den 18. Ruedi hat es trotzdem gereicht. Die Jury ist stolz auf diesen mutigen Einsatz und sieht über den verschandelten Genitalbereich hinweg.
18. Ruedi der Woche: Stefan „Dezibel“ Koller.
Nebst dem lauten Allschwiler haben folgende Durlipse versucht die Auszeichnung an sich zu reissen:

  • Bato hat sich (logischerweise) auch für die Rasurvariante entschieden, hat sich aber in der Körperstelle vertan und hat nun dafür vernarbte aber glattrasierte Beine…
  • Ernsthaft der Preisfrage hat sich Boris „Gopfedelli“ Gygax gewidmet. Um den zweiten Vornamen des Preesis herauszubekommen, hatte er keine Hemmungen dessen Vater mit einem anonymen Telefonanruf aus dem Mittagsschläfchen zu reissen.
  • Grümpelikicker und Sponsor Fabian „Fätze“ Steiner, sowie Mittwochsfussballer und Neo-Meisterschaftsspieler Thierry „Terrier“ Richter versuchten die Vorstandssitzung im Restaurant Bären zu stören. Sie setzten sich an den Nebentisch im Säli und provozierten mit gezielten „Vorstand Raus!“-Rufen einen verfrühten Abgang von Kassier Foertsch, Trainer Pezzali und Präsident Wahl. Einzig Spielkomissionsvorsteherin Klaus und Vizepräsident Mangold liessen sich bei einem Bierchen noch den einen oder anderen Entscheid entlocken.
  • Die batöse Diva hat sich mit ihrem Auftritt am Oberdörfer Match noch eine zweite Nomination verdient. Vor versammelter Mannschaft schilderte der trickreiche Mittelfeldspieler weshalb er nicht mitschutten könne. „Ich ha mitem Mats kchäpft im Wasser vor Lloret de Mar. Plötzlich ha ich ebbis glitschigs zwische de Bei gschpirt. Zerscht ha ich dänkt das isch wieder Mats, aber denn isches e Octobus gsi, wo immer grösser worde isch und mi voll bisse het!“
  • Zu einer Kultfigur im Lietscher Umfeld mausert sich Yves „Poldi“ Krebs. Seine selber komponierten Fangesänge, seine Ansprachen an Umtrünken nach Spielen und die Androhung bei Gelegenheit zu Flitzen, haben ihn in einen angemessenen Sonderstatus gehoben.

Harakiri, Hadschepsut und Hotzenplotz – war das wieder eine ereignisreiche Woche in und um Lietsch. Wenn es Dich nun auch drängt einmal diese irrwitzigen Figuren kennen zu lernen, kaufe Dir eine Eintrittskarte fürs Variété von Direktor Wahl und geniesse die unverwechselbare Ambiance!

„Ych ha nur Euri Gsichter wölle seh, wenn ych wirklig das Wappe dinn gha hätti.“

 Veröffentlicht von am 13/10/2005

  Eine Antwort zu “Ruedi der Woche 18: Haute Coiffure”

  1. […] 42: Über die Wandlung von Yves vom Vereinsstripper und Komponist der Vereinshymnen zum FC Arisdorf Präsident. Yves setzt seine Ankündigung von 2012 um (Punkt […]

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