Aug 242005
 

Die Saison hat begonnen und Ruedi der Superwirt hat seine Pforten noch immer verriegelt. Jä nu, ehren wir trotzdem wieder mal einen mit dem Titel, der seinen ehrenwerten Namen trägt.

Ruedi der Woche 16: Reto „Taffito“ Degen.

Der Mittwochskicker, den man entweder am Invicta-Rucksack oder am Trikot (hat immer etwas mit Spanien oder Südamerika zu tun) erkennt, hat sich den 16. Ruedi redlich verdient. Das LCFC-Grümpeliteam nahm an einem Nachthallenballsporttriathlonturnier in Liestal teil. Taff schoss im Fussball den Topf des Abends und überzeugte die Veranstalter mit seiner Gesamtleistung so, dass sie ihn zum Spieler des Turniers wählte. Leider verschwand der Sissacher Latinlover vor Turnier-Ende Richtung Disco und überliess den Preis unwissend einem anderen.

Bei so einem bunten Haufen ist das natürlich nicht der einzige Brüller these days. Im Folgenden seien aus der homogensten heterogenen Gruppe des 44er-Einzugsgebietes (nämlich dem Lietsch City F.C.) noch ein paar andere sauglatte Typen herausgepickt, d.h. für den Ruedi nominiert:

  • Noël „Gangster“ Fanghänels ärmelloses Leibchen mit der Aufschrift „100% Peace“ wollte der Preesi gleich als Einlaufshirt fürs ganze Team vorschlagen. Am nächsten Match erschien Noël in einer feinen englischen Winterjacke zum Aufwärmen.
  • Ebenfalls durch ihre Kleidung fielen „Dottore Gonzo con il Muratori“ auf. Das Team von Grümpelimitglied Hannes „Paolo“ Mangold ergatterte sich durch seinen von Pyrotechnik und kurzen Röcken begleiteten Auftritt am Lietsch City Cup die Sympathien der Massen.
  • Stefan „ich bin ununterbrochen laut“ Koller und Adi „Prinz“ Hermann wohnen in Allschwil. Mindestens zweimal pro Woche fahren sie bei Wind und Wetter mit dem Scooter nach Arisdorf und wieder zurück. Das dauert länger, als wenn Adi aus seinem Bündner Prinzenreich mit dem Auto zum LCFC-Mätschli rast, weil er merkt dass er sich um eine Stunde vertan hat.
  • Thomi „dr Härzig“ Müller hat sich in den Barça-Flitterwochen Kickschuhe in Grösse 47 gekauft. „Die hei nume 19 Euro koschtet. Do mache die drü Nummere, wo sie z gross si nüt us.“ Sagt es und trägt keine anderen mehr.
  • Am knappsten verpasst hat den Titel aber Goali Oli „Leichte Schwüle“ Thommen. Auf die SMS-Anfrage von Interimstrainer Simi „Preesi“ Wahl, ob er am Cupspiel gegen Diegten anwesend sei, schrieb er zurück: „Logisch bin i dabei. Zum gege Diegte chönne schutte, würd i sogar mini Muetter ersüffe.“

Vor der Tür stehen das Arisdörfer Grümpeli, das Trainingsweekend und eine witzige Saison mit einem irrwitzigen Team. Diese Kolumne scheint nicht vom aussterben bedroht zu sein. Zickezacke Hühnerkacke.

„Ayayay. El Yoyo es grande!“

 Veröffentlicht von am 24/08/2005

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