Jan 162005
 

Lietsch City hat sich in der einen oder anderen Stadt den Ruf als Sympathieträger verschafft. Auch der teaminternen Fairness verpflichtet, schickten die Lietscher Häuptlinge eine Woche nach dem stimmungsvollen Auftritt in Gelterkinden alle Jungs, welche in G-Town spielfrei hatten, nach Ettingen.

Bereits die Hinfahrt des Konvois gestaltete sich amüsant, stapelten sich doch elf motivierte Lietscher in zwei kompakte Autos und machten sich auf den Weg. Die Diva kam notabene erst nach präsidialer Zusicherung, dass sie in einem „hochklassiges“ Team antreten könne. Källi hatte sich etwas vorgenommen in Sachen Geschwindigkeit und tanzte mit einer Porsche-Design-Brille an. Manuela traf man mit einem Snoopy-Necessaire, und zwar nur mit einem Snoopy-Necessaire im Schnellzug an. Auch Thille kam per Zug. Standesgemäss mit einem grossen Tramper-Rucksack, mit viel Platz für Hülsen und Pokale!

In Ettingen wurde eine Garderobe per Notverordnung (=Violetter Lietsch-Kleber) in Beschlag genommen. Die Garderobe sollte für Manuelas Jacke das Verhängis bedeuten, wurde dieses herrliche Stück Stoff doch einfach entwendet. Und an dieser Stelle sei noch einmal an den Urheber dieser Schandtat gerichtet: eine Jacke aus der Garderobe zu stehlen ist doch noch schlimmer als der in der Kirche die Kollekte mitzunehmen!

Spielerisch wusste der Liesch City F.C. durchaus mit den antretenden 3.- und 4.-und 5.-Liga Mannschaften mitzuhalten. Der Auftakt misslang mit einer unglücklichen 0-1 Niederlage gegen Horberg, obwohl Lietsch durchaus spielbestimmend auftrat. Darauf gab unser aus zwei Blöcken bestehendes Team die richtige Antwort und besiegte die kämpferischen Jungs des FC Mett. Diese sollten später als FC „Mett-zelei“ von sich reden machen…

Es folgte eine Niederlage, welche jedoch schnell vergessen war, als Lietsch im letzten Gruppenspiel befreit aufspielte und Ettingen 6-0 wegputzte, die tolle Torbilanz mitnahm und in die Viertelfinalserie weiterzog!

Dort traf Lietsch Power durch Traubenzucker und Bananas gestärkt und durch seine beiden Hools Peter und Rüedl unterstützt, auf Riehen. Und damit ist auch schon gesagt was schlussendlich unvermeidbar war, Lietsch schied im Viertelfinal gegen einen klar überlegenen Gegner aus. Generell schien das spielerische Niveau des Turniers hochstehend und man konnte zahlreiche sehenswerte Tore beklatschen. So auch der eckgenau platzierte Treffer unseres Offensivliberos oder das ungewöhnlich spektakuläre und genau so beabsichtigte Tor von Bötzä.

Schliesslich, so munkelt man, stieg noch eine spontane Fete in einer Basler WG, und, um mit den Worten eines grossen Fussballphilosophen zu schliessen, noch dies: „Sit dir dr FC Mett?“ „Jo Mann, dir au?“

 Veröffentlicht von am 16/01/2005

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