Jul 092005
 

Jetzt brennts. Es naht der Lenz. Die Krokusse spriessen, die Vöglein pfeifen und die Jungs von Lietsch City paaren sich wieder. Das Rennen um den ersten Frühlings-Ruedi gestaltete sich dann auch einmal mehr enorm spannend. Wenn die Hormone verrückt spielen, ergeben sich die dankbarsten Ruedi-Geschichten.

Ruedis der Woche 12: DJ Freddy in the Sky und DJ Mops on the Ground.

Die beiden schlecht frisierten Pimp-DJs aus Britannien hatten sich als grosse Londoner Underground-Stars fürs Lietsch City Fest angekündigt. Sie forderten einige divenhafte Extras (beispielsweise einen Helikopterflug Basel/Mulhouse – Seltisberg), kosteten eine Mordsgage und spielten dann trotzdem nur schwulen Schweizer Rock.

Folgende Anekdoten hätten fast genau so gut einen Ruedi der Woche zur Folge haben können:

  • Einen sensationellen Auftritt (bzw. Abgang) am Lietsch City Fescht hatte der Bursche im Schewtschenko-Shirt, der ausgestreckt am Boden liegend gerade noch den Kopf zur Türe raushalten konnte und so den Krähen rief. Der Preesi näherte sich ihm von vorne (“wie bisch denn Du druff?”) und fotografierte den Schluckspecht für die polizeilichen Akten.
  • Nach einem Prellball im Mittwochs-Schutten verletzte sich Vereinskassier Lukas “der Säbel” Foertsch derart schwer im Gesicht (Chräbel an der Nase), dass er die Partie für mehrere Zigaretten unterbrechen musste.
  • Nach dem 3:2-Testpielsieg in Therwil machten gleich zwei Akteure von sich reden: Minuten nach dem Schlusspfiff und den Gratulationsumarmungen (diese fallen bei Lietsch ja bekanntlich etwas intensiver aus), fragte Grunz in die Runde, ob man “eigentlich gunne heig”. Nach dem allgemeinen Gelächter merkte Goali Mangold dann, dass auch er falsch mitgezählt hatte. Er tippte auf “vier oder feuf zu zwöi”.
  • Thomi der Bruchpilot kam mit dem Einkaufskorb seiner Mutter ins Training, musste dieses aber vorzeitig beenden, weil ihm seine durchlöcherten Schuhe zum Verhängnis wurden.
  • Der Osterhase versteckte die Eier des Preesis so gut, dass dieser heute noch danach sucht.

Ich will gar nicht erst wissen, was hier für Stories abgedruckt werden, wenn das Thermometer richtung 30°-Marke klettert… Zickezacke Hühnerkacke.

“Yes. London Underground. Give us tha flight to this fucking saltisborough or forget it! I mean fuck you and your pussy club if ya donn’t wanna pay us – forget it! This aint a fucking DJ Bobo. This is Freddy in the fucking Sky and Mops on the motherfucking ground. ‘know I’m sayin’?

 Veröffentlicht von am 09/07/2005

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